Unsere Mitglieder- und Bürgerversammlung am 24.08 war eine wirklich gelungene Veranstaltung.
Eine schwungvolle Begrüßungsrede von unserem 1. Vorsitzenden hatte die Veranstaltung eröffnet.
Es gab zwei schwerpunktmäßige Themen, die den Gästen mit zunächst einer Podiumsdiskussion zum Thema Goltsteinstrasse, näher gebracht werden sollte.
Es ging und geht darum, die Zukunft der Goltsteinstrasse für Kunden aus den Vierteln Marienburg und Bayenthal und Gästen atraktiver zu machen. Es hatten sich stellvertretend für die Ladeninhaber, Duygu Reinholz (cookie`s Anglewear), Andrea von Alvensleben (Meister Max Fahrräder), Frank Mühlich ( Bayenthaler Wirtshaus) und Jens Bartsch (Buchhandlung Goltsteinstr) für diese Diskussionsrunde zu Verfügung gestellt. Eine interessante Gesprächsrunde mit den verschiedenen Sichtweisen auf die Strasse, die mittig durch Bayenthal führt. Gesprächsleitung hatte Dr. Hannes, bis auch Wortmeldungen aus dem Publikum Möglichkeiten der Umgestaltung und auch Entwicklungspotenziale auf gezeichnet hatten.
Der zweite Themenkreis galt der Information über Vor- und Nachteile von Varianten zur Querung des Verteilerkreises beim Weiterbau der Stadtbahn nach Rondorf.
Ein komplexes Thema dass von dem Vorstandsmitglied Peter Wolff-Diepenbrock mit einer Präsentation erläutert wurde. Es betrifft uns alle wie das Tor zum Kölner Süden aus der Sicht der über die Autobahnen A4, A555 nach Köln kommenden Gäste aussieht.
Die Präsentation hat klar gemacht, dass die Lösung, die offensichtlich von der Verwaltung favorisiert wird, ein in Beton gegossener Schandfleck wird. Ein Baumonument über den Verteilerkreis, auf der dann die Bahn fährt. Eine Brücke auf Stelzen, mit einer weit in den Straßenverkehr reichende Auf- und Abfahrt, mit einer Oberleitung, unter der kein Kraut mehr wächst und die Sicht völlig vereinnahmt. Eine ganz schlichte Lösung des Bürgervereins mit einer Troglösung, die auch die vorhandene Topografie berücksichtigt und zum Vorteil nutzen kann, wird völlig außer Acht gelassen. Die Thematik ist auch hier auf der Seite vorgestellt wurden. Zum Schluss der Präsentation wurde ein Fragenkatalog an die Bezirksverwaltung vorgestellt.

  1. Wieso musste eine so naheliegende und wesentliche Variante wie die Unterquerung erst durch Bürgervereine ins Spiel gebracht werden?
  2. Wieso wurde bei Vorstellung der Nordvarianten 1.4, 2 und 3 bislang nicht auf die diagonale Querung der Bonner Straße eingegangen?
  3. Wieso wurde dem Geländeniveau bislang keine Aufmerksamkeit gewidmet und die Längenausdehnungen der Rampenbauwerke abgebildet?
  4. Wieso wurden Bedenken der Wasserbehörden erst im Februar 2022 ausformuliert?
  5. Wieso wurde den Gutachtern nicht die Frage gestellt, welche Voraussetzungen und Maßnahmen zu berücksichtigen sind, damit eine Genehmigungsfähigkeit der Vorzugsvariante „Unterquerung“ erreicht werden kann?

Eine heftige Diskussion die erst kurz vor 22:00 Uhr beendet wurde, war der Abschluss der Mitglieder- und Bürgerversammlung.
Wir hoffen natürlich, dass durch die erfolgreiche Versammlung es viele Bürgerinnen und Bürger sehen, dass ein wehrhafter Bürgerverein, der für ihre zahlreichen Mitglieder des Viertels eintritt, vieles bewirken kann.