Sabine Moritz‘ Gemälde und Zeichnungen kreisen um Themen der Erinnerung, sowohl der persönlichen als auch der kollektiven. Das Vergehen der Zeit wird in ihrem Werk durch wiederkehrende Motive spürbar, die aus Erinnerungen an ihre Umgebung sowie aus dokumentarischen Bildern stammen. Moritz‘ Arbeiten offenbaren eine fein abgestimmte Herangehensweise, vermeintlich alltägliche, persönliche Szenen aus dem Leben zu beobachten und so festzuhalten, dass ihnen ein transzendierendes Moment innezuwohnen scheint. Zu den Sujets der Künstlerin gehören Natur und Stillleben, Bilder des Krieges, des Vorstadtlebens und der Architektur. Die unmittelbare Umgebung dient als wichtigste Quelle ihrer Arbeiten, wobei sich die innere und äußere Wahrnehmung miteinander verbinden. Seit 2015 beschäftigt sich die Künstlerin auch mit abstrakter Malerei in einem reichen Farbspektrum, das Energie, Bewegung und Rhythmus offenbart.

„Erst sehen, dann glauben“, lautet die Maxime der Künstlerin für ihr Werk, für die Beurteilung der eigenen Bilder in ihrem Entstehungsprozess und für ihr Weltverhältnis. (Robert Fleck)

Sabine Moritz wurde 1969 in Quedlinburg geboren und siedelte 1985 aus der DDR nach Westdeutschland über. Sie studierte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach und an der Kunstakademie Düsseldorf. Moritz‘ Arbeiten wurden in europäischen Institutionen ausgestellt, darunter De 11 Lijnen, Oudenburg, Belgien, Kunsthalle Rostock, Kunsthalle Bremerhaven, Von der Heydt Kunsthalle, Wuppertal, Deutschland. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Köln.

Die Ausstellungen sind ab Samstag, den 5. Juni 2021, 12-18 Uhr, eröffnet. 
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The exhibitions open on Saturday, 5 June 2021, from noon to 6 p.m.
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