Historisch gesehen wurden 1994 in der Kirche 230 Stolpersteine für ermordete Roma aus. Im Juli 2000 wurden die ersten Stolpersteine mit behördlicher Genehmigung legal in der Aachener Straße 28 verlegt. Heute bedeuten die Solpersteine eine Erinnerung und Mahnung an die Schicksale jüdischer Familien in der Nazizeit. Bis heute sind europaweit über 70.000 Stolpersteine davon in Köln 2.399  verlegt worden. Die Bronzeplaketten werden durch den Berliner Bildhauer Michael Friedrichs-Friedlaender individuell an gefertigt Am 05. und 06. Oktober wurden 3 weitere Solpersteine in Bayenthal verlegt. Zur Zeit liegen 43 Stolpersteine in Marienburg und Bayenthal.
Bernhard Selmar Falk, geboren am 26. März 1867 in Bergheim.
Von 1908 bis 1930 war er Stadtverordneter in Köln, wo er seit 1916 Vorsitzender der linksliberalen Fraktion war. Am 30. November 1938 wurde ihm seine Zulassung als Anwalt endgültig entzogen. Danach sah sich Bernhard Falk gezwungen, das Deutsche Reich zu verlassen. Im April 1939 emigrierte er mit seiner Frau nach Brüssel. Eine Auswanderung in die Schweiz scheiterte. Bernhard Falk starb in Brüssel am 23. Dezember 1944.
Elise Falk (geb. Wahl), geboren am 25. April 1872 in Barmen.
El(i)se Wahl wurde viertes von sieben Kindern des jüdischen Kommerzienrat Hermann Wahl und seiner Frau Henny in Barmen geboren. 1894 heiratete sie den aus Bergheim stammenden Juristen Bernhard Falk. Bereits zwei Wochen nach der Reichstagswahl im März 1933 wurde die Jüdin Else Falk gezwungen, den Vorsitz des Stadtverbandes Kölner Frauenvereine aufzugeben. Im März 1939 emigrierten Else, Ernst und Bernhard Falk nach Brüssel. Am 8. Januar 1956 starb sie im Alter von 83 Jahren in São Paulo.
Dr. Ernst Falk, geboren am 26. August 1901 in Köln.
Ernst Hermann Falk war der dritte von vier Söhnen des Juristen Bernhard Falk und seiner Frau Elise. Seit 1926 war er als Sozius in der Kanzlei seines Vaters tätig. Er war als Rechtsanwalt am Oberlandesgericht Köln zugelassen. Ernst Falk wurde im Mai 1940 verhaftet und nach Frankreich in das Internierungslager Saint-Cyprien deportier. Am 12. Juli 1940 emigrierten Ernst und Selma Falk über Portugal nach Brasilien.  Hier starb Ernst Falk 197