Am Donnerstag, den 16.05.19 will der Stadtentwicklungsausschuss des Rates der Stadt Köln positiv über die Pläne der GAG endscheiden, an der Kreuzung Sechtemerstrasse Ecke Bonnerstrasse das erste von drei 15-stöckigen Hochhäusern zu bauen.
Sehr zum Leidwesen der Händler des Großmarktes. Es werden massive Behinderungen durch die Baustelle für die Zulieferer befürchtet. Die Stadt Köln hat es bis zum heutigen Tag nicht geschafft, einen neuen Standort für den Großmarkt mit mehr als 160 Händlern und fast 2000 Mitarbeitern zu finden. Endtäuschte Händler glauben an eine bewusste Verzögerungstatik der Stadt um die Händler zu vertreiben. Nicht zuletzt durch einflussreichen Widerstand von Bürger die Ihre eigen Interessen verfolgen. Köln wäre somit die einzige Großstadt in Europa ohne eigene Versorgung durch einen Großmarkt. Wen wundert`s ? Bis 2023 soll der Betrieb weiter gehen können. Das ist aber schon in 3 1/2 Jahren und kein „Land“ in Sicht !
Die GAG will in dem 15-stöckigem Gebäude 210 Wohnungen umsetzten mit Wohnungen für Familien und Kleinappartements für Studenten und Loftwohnungen. ( Hip ? ) Im Erdgeschoss sind Lokale und Einzelhändler vorgesehen.
Wann aber sind die erforderlichen Schulen für die Familien in der Parkstadt Süd oder der Gaedestrasse fertig? Hier ist wieder keine belastbare Perspektive zu erkennen, außer Versprechungen.

Auszug aus dem KStA vom 14.Mai 2019

Ein Auszug der Veranstaltung vom 01.12.2018
Da die Stadt Köln bereits im Frühjahr über die Planung der Parkstadt informiert hatte, wollte der Moderator und Stadtplaner Franz Pech richtig stellen, dass keine Pause entstanden sei, sondern sehr wohl intensiv gearbeitet wurde. Gerade der Entwurf der Landschaftsarchitekten RMP Lenzen sei weiter verfolgt worden. Die Parkstadt soll nicht frei von Autos sein, aber kontrolliert. Interessant  dagegen ist die Aussage, dass 12.000 Stellplätze für Räder geben soll. Auch eine Stadtbahn durch das Quartier ist geplant und autonom fahrende Bus – shuttle können die Mobilität ergänzen. Weitere Planungen sind an der Rheinseite eine Gesamtschule, eine Grundschule und ein Kindergarten. Eine Bürofläche von höchstens 800 qm. Frau Luise Müller, Leiterin des Stadtplanungsamtes möchte betonen, dass hier „leistbarer Wohnraum“ geschaffen wird. Sobald der Großmarkt, der zZt einen Teil der Fläche für die Parkstadt belegt, das Gebiet 2023 verlassen hat, das wohin steht aber immer noch aus, sollen die Abbrucharbeiten beginnen. 

Die Diskussion zur weiteren Planung der Landschaftsarchitektur
Von den anfänglich 14 eingereichten Arbeiten wurden 5 in die nähere Auswahl durch eine Jury ausgewählt.
Am Samstag, den 01. Dezember werden nun diese Arbeiten erneut vorgestellt. Mit den BürgerInnen und den Planungsbüros soll das Wettbewerbsverfahren weiter geführt werden.

Samstag, den 01.12.2018, 10:00 Uhr – 14:00 Uhr
COPT-Zentrum, Universität zu Köln, Luxemburgerstr. 90, 50674 Köln,

Stand der Planung
Freiraum, Umwelt, Städtebau und Verkehr sind für heutige Städteplaner die wichtigsten Eckpfeiler der Planung. So auch bei der integrierten Planung für die Parkstadt Süd. Zusätzlich wurden Fachgutachten zum Regenwassermanagement beauftragt. (Hier sollte man ein besonders Augenmerk auf zukünftige heiße und trockene Jahreszeiten legen.) Zahlreiche Vorschläge konnten berücksichtigt werden, insbesondere aus dem Ideenmarkt des kooperativen Verfahrens. Wünsche nach sozialer Gerechtigkeit und Wohnraumförderung, inklusiven Arbeits- und Gemeinschaftsräume, Schaffung von ausgewogener Nutzungsmischung, sowie soziale und kulturelle Infrastrukturen wurde in der integrierten Planung beantwortet.

Die integrierte Planung unterteilt sich in vier städtebaulichen Bereichen zwischen Bischhofsweg, Markthalle und Bonner Straße bis zum Rhein.
Einen Überblick kann man sich über den gesamten Inhalt der Planung auf der Internetseite der Stadt Köln machen.

https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/planen-bauen/projekt/parkstadt-sued/