Der Bürgerverein Bayenthal Marienburg informiert hier über ein Schreiben des Vorsitzendes Dr. Hammer an Frau Blome zur Stauproblematik der Bonnerstraße.

Stadthaus Deutz – Westgebäude
Beigeordnete Frau Andrea Blome
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln

Aktueller Stau Bonner Str. zum Verteilerkreis. Technisch notwendig oder Abstimmungsproblematik?

Sehr geehrte Frau Blome,
der derzeitige Bau des Stauraumkanals führt trotz der Verkehrsverringerung durch Corona auch an Wochenenden auf der Bonner Str. zu deutlichen Rückstaus und bedingt Verkehrsverdrängungen. Die Kapazität der jetzt nur einen Spur zum Verteilerkreis ist wegen der sehr kurzen Grünphase mit 400 KFZ/h viel zu klein für diese Hauptstraße.
Um zu klären, ob Erleichterungen möglich sind, haben wir bereits im Februar das Gespräch mit den Handlungsvorgebern gesucht. Unser Vorschlag zum Verteiler u.a. durch zwei Spuren mehr Aufstellraum zu schaffen und dafür nur eine Spur statt zwei für den Abfluss vom Verteiler zu bieten wurde nicht genutzt. Jetzt wurde allerdings neu diese Verringerung auf eine Spur für den Abfluss eingerichtet, und das ist problemlos. Die ganze Zeit wäre damit ein guter Kompromiss 2+1 Spur statt 1+2 Spuren möglich gewesen.
Ein Gespräch im Februar hätte diesen Stau mindestens bis Anfang Juni vermeiden können. Eine angenehme anfängliche Gesprächsbereitschaft durch Herrn Heinze von der StEB wurde jedoch vor einem Termin zur Sache abgebrochen, das Geld der Kunden der StEB könne nicht einmal für ein Sachgespräch oder eine Information zum Baustellenablauf ausgegeben werden.
Frau Bell von der Verkehrstechnik haben wir danach noch über unsere Vorschläge informiert, allerdings gab es keine Rückkopplung mehr.
Die Politik in der BV2 haben wir um Hilfestellung gebeten, Anträge wurden zwar für die März Sitzung formuliert, sind aber wegen Corona bis jetzt nicht diskutiert.
In dieser Gemengelage zwischen StEB, Verkehrstechnik mit Straßen NRW, Politik und Detailkenntnissen zu Baustelle und Verkehr sehen wir Verbesserungsmöglichkeiten nicht durch Alleinlassen einzelner Mitarbeiter, sondern nur durch Zusammenarbeit, zu der wir gerne bereit wären beizutragen.

Mit besten Grüßen                          Dr. Hartmut Hammer