Der neue Eigentümer ist nunmehr bekannt und auch das Konstrukt der Eigentümergesellschaft kann nachvollzogen werden, auch wenn diese Inforamtionen nicht bereit gestellt wurden.
Der Wohnpark befindet sich durch den Verkauf im Eigentum von mindestens vier Gesellschaften Luxemburgischen Rechts mit den Bezeichnungen:
PPFE Residential Cologne Alteburger Strasse S.à.r.l., PPFE Residential Cologne Goltsteinstrasse S.à.r.l., PPFE Residential Cologne Klerschweg S.à.r.l. und PPFE Residential Cologne Krohstrasse S.à.r.l. S.à.r.l. (= société à responsabilité limitée [entspricht in etwa der deutschen GmbH, aber unterschiedliche Stammeinlagen]) Diese gehört in die Gruppe der d.i.i.. Deren Holding ist die d.i.i. Deutsche Invest Immobilien AG (vormals GmbH). Hinter dieser verbergen sich die Aktivitäten eines Frank Wojtalewicz.
Das Geschäftsmodell der Konstruktion besteht im Erwerb von Immobilien, bei denen anschließend durch Mieterhöhungen nach § 558 BGB (ortsübliche Vergleichsmiete) und/oder nach § 559 BGB (Modernisierungsmieterhöhung) Einnahmesteigerungen realisiert werden. Bei den Modernisierungen handelt es sich regelmäßig um Wärmedämmungen an Fassaden, Dächern und Kellerdecken und ggf. Austausch von Heizsystemen. Finanziert werden die Modernisierungsmaßnahme regelmäßig über Fonds in Form einer GmbH & Co. KG, für die Kommanditisten eingeworben werden, die Kapital mitbringen. Außerdem können diese Fonds Anleihen ausgeben. Die Fonds sind regelmäßig in der Laufzeit begrenzt und werben mit Renditen von 6 bis 10%. Für diesen Bereich ist im d.i.i-Gruppe die d.i.i. Investment GmbH, eine 100%ige Tochter der d.i.i. Deutsche Invest Immobilien AG, zuständig. Ein erneuter Verkauf der Immobilie ist auch möglich.
Die d.i.i.-Gruppe strebt durch Zukäufe Wachstum an. Daher auch die Umgründung von der GmbH zur AG bei der Holding. Für dieses Wachstum sind Finanzen erforderlich. Diese werden u.a. bei den Mietern beschafft.
Leider sind diese Information nicht beruhigend auch wenn der Eigentümer ein lebenslanges Wohnrecht für über 70jährige zugesichert hat. Frag ist nur unter welchen Bedingungen.
Der Bürgerverein hat eine „task force“ gebildet, die die Aktivitäten weiter beobachtet.