Aus dem Kreis der IG Kölner Süden wurde im Dezember eine Stellungnahme zur Stadtbahnquerung am Verteilerkreis an die Verwaltung im Rahmen einer vorgezogenen Bürgerbeteiligung übermittelt. Die von uns und allen übrigen Bürgervereinen im Kölner Süden favorisierte Lösung wurde der seinerzeitigen Verkehrsdezernentin Frau Blome bereits 2019 vorgestellt und findet sich nun in Variante 1.2 wieder. Aktuell werden verschiedene Streckenführungen für eine Verlängerung der StadtBahn Süd nach Rondorf und Meschenich durch die Verwaltung geprüft (Anlage 1). Der Bürgerverein hatte hierzu bereits im Sommer 2019 mit anderen Vereinen der Interessensgemein-schaft Kölner Süden (IGKS) der damaligen Verkehrsdezernentin Frau Blome einen Vorschlag zur Querung der künftigen Stadtbahnlinie am Verteilerkreis vorgestellt (Anlage 2).Nun wurde im Dezember im Rahmen einer vorgezogenen Bürgerbeteiligung folgende Stellung-nahme gegenüber der Verwaltung abgegeben:“ Die Mehrzahl aller Bürgervereine im Kölner Süden (IGKS) bevorzugt die Nord-Alternative 1.2. Hierbei wäre es wünschenswert, wenn weitere Ertüchtigungsmaßnahmen gemäß der Ausarbeitungen von 2019 Berücksichtigung fänden (Fahrradweg zwischen Hochkirchen und Bonner Str., direkte Anbindung der Straße Im Wasserwerkswäldchen an den Kreisverkehr sowie Nutzung des vorhandenes Tunnelbauwerks unter der A555 für einen Abzweig zum Militärring Richtung Rheinufer etc.) Die Variante 1.2 überzeugt durch kurze Fahrzeiten, eine gute Erschließungswirkung, Vermeidung von Konflikten mit dem MIV (KFZ- und LKW-Verkehr), eine sehr geringe Außenwirkung mit mäßigem Eingriff ins Grün sowie durch eine geringe (zusätzliche) Trennwirkung des Grüngürtels. Zudem folgt diese Variante den örtlichen Gegebenheiten eines stark versetzen Höhenniveaus zwischen Bonner Str. und Wasserwerkswäldchen, weswegen nur ein Rampenbauwerk benötigt wird. Eine ebenerdige Querung des Militärrings entsprechend der Alternativen 2, 3 und 1.4 die offenkundig mit einer weiteren diagonalen Querung der stadtauswärts gerichteten Fahrspuren  der Bonner Str. einhergeht, schließen wir wegen der erheblichen Beeinträchtigungen des Straßenverkehrs aus.“ Die Stadtverwaltung hat angekündigt, alle Varianten und Eingaben noch in diesem Frühjahr dezidiert zu prüfen und anschließend eine Vorzugsvariante für den politischen Beschluss zu empfehlen. Hoffen wir, dass die Unterquerung des Militärrings bzw. Kreisverkehrs als favorisierte Variante hervorgeht und sich schließlich durchsetzt. Anderenfalls dürfte ein dauerhaftes Verkehrschaos am Verteilerkreis drohen, dass sich dann auch auf unsere Wohnquartire auswirken wird.
Die IG Hahnwald hat das Thema z.B. wie hier aufgenommen.
Aktuelles und Termine | IG Hahnwald

Vorschlag Kreisverkehrquerung IGKS 02.07.2019
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